Weltbild und der 60 Euro E-Book-Reader – kein Angriff auf Amazon

„Passend zur Frankfurter Buchmesse bringt die Weltbild-Gruppe einen neuen E-Book-Reader auf den Markt. Kosten soll das Gerät gerade mal 60 Euro, womit es sogar die jüngst angekündigte 99-Euro-Version von Amazons Kindle deutlich unterbietet – und dessen zwar reduzierte, aber teurere Vorgänger sowieso.“

39 Euro günstiger als Amazons jüngster Wurf – klar, das ist eine Schlagzeile wert. Doch dabei bleibt’s auch. Denn wirft man kurz einen Blick auf den E-Book-Reader der Weltbild-Gruppe wird schnell klar, dass er sicherlich keine Konkurrenz für Amazons Kindle ist.

Zwar unterstützt der E-Book-Reader alle gängigen Formate und kann mit zwei Gigabyte Speicherplatz mit dem neuen Kindle mithalten. Trotzdem ist der Reader zum Scheitern verurteilt: Farbiges TFT-Display und Akkulaufzeit von maximal acht Stunden sind direkt zwei K.O.-Kriterien. Wer hier von einem Angriff auf Amazon spricht, versteht nicht, was den Kindle so erfolgreich macht.

Einen brauchbaren E-Book-Reader ohne E-Ink-Display kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen. Schon gar nicht, wenn er zweimal in der Woche an die Steckdose muss.

→ Artikel auf Spiegel Online

6. Oktober 2011
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Neuer 99 Euro Kindle wird bereits früher versandt

Auf den neuen Einsteiger-Kindle für 99 Euro muss nun anscheinend doch nicht bis zum 12. Oktober gewartet werden. Viele Amazon-Kunden, die das Gerät vorbestellt haben, wurden benachrichtigt, dass der Kindle bereits am Freitag, den 7. Oktober, geliefert werden soll.

Auch auf der Produktseite ist nicht mehr vom 12. Oktober die Rede. Stattdessen sei der Kindle „gewöhnlich versandfertig in 4 bis 7 Tagen.“

5. Oktober 2011
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250.000 Kindle Fire und 32.000 Kindle Touch innerhalb von fünf Tagen verkauft

Der Verkauf des Kindle Fire läuft anscheinend gut an. 250.000 mal soll der Kindle Fire innerhalb von fünf Tagen vorbestellt worden sein. Der Kindle Touch bringt es hingegen nur auf 32.000 Bestellungen.

→ Artikel auf Engadget

5. Oktober 2011
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Kein Wi-Fi-loses Surfen mit dem Kindle Touch 3G

Überraschung: Die 3G-Variante des Amazon Kindle Touch lässt den Nutzer unterwegs nicht per 3G surfen. Nur der Amazon Store sowie Wikipedia sind mit dem Kindle Touch von überall zu erreichen. Das „Experimental Web Browsing“ funktioniert nur im drahtlosen Netzwerk, also per Wi-Fi.

→ Artikel auf mashable.com

4. Oktober 2011
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Woher kommt der Preisunterschied zwischen dem $79 und dem 99 € Kindle?

Das fragt man sich durchaus, scheint das amazon.com-Modell doch genau dasselbe wie das amazon.de-Gerät zu sein. Umgerechnet kostet der billigste Kindle in den USA somit rund 58 Euro. Damit ist die europäische Version mehr als 40 Euro teurer. Zwar ist man es beispielsweise von Apple durchaus gewohnt, dass von US-Dollar zu Euro gerne mal eins zu eins umgerechnet wird, aber hier klaffen die Preise noch mehr auseinander.

Vergleicht man die verschiedenen Produktseiten, fällt aber auf, dass der amerikanische Kindle sogenannte „Special Offers“ anzeigt. Diese Werbeeinblendungen auf dem Home Screen sind vermutlich der Grund für den geringeren Preis. Amazon wirbt dort für eigene Sonderangebote. Zudem werden „Sponsored Screensavers“ eingesetzt, also Werbeanzeigen als Bildschirmschoner.

Schon den Kindle 3 gab es in den USA in einer werbesubventionierten, günstigeren Variante zu kaufen. Die Frage ist, warum Amazon nicht auch in Europa auf Werbesubventionierung setzt.

29. September 2011
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Kindle Touch – Neuer Kindle mit Multi-Touch-Screen

Neben dem neuen Einsteiger-Kindle und dem Tablet Kindle Fire ist der Kindle Touch die dritte Neuvorstellung.

Vier Gigabyte Speicherplatz, etwas kleiner und leichter als die Variante mit Tastatur und erhältlich in zwei Versionen: Einmal nur mit Wi-Fi und einmal mit zusätzlichem 3G. Der Kindle Touch geht leistungstechnisch in Richtung Kindle Keyboard – so weit, dass man kann vermuten, dass er den Kindle mit Tastatur langfristig ersetzen wird.

Preislich bewegt er sich im selben Bereich wie der Kindle Keyboard – 99 US-Dollar zahlt man für die Wi-Fi-Variante, 149 US-Dollar für das Gerät mit 3G. Für den Kindle Touch gilt dasselbe wie für den Kindle Fire: Vorerst wird er nur innerhalb der Vereinigten Staaten erhältlich sein. Die Auslieferung beginnt am Montag, den 21. November 2011.

→ Produktseite mit mehr Informationen

Foto: Amazon

28. September 2011
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Neuer Kindle mit deutschem Menü – kleiner, leichter, schneller

Der Kindle spricht jetzt deutsch – jedenfalls das neuste Modell. Die Tastatur ist bei diesem neuen Einsteigermodell verschwunden. Das sorgt für ein geringeres Gewicht (170 Gramm) und ein kleineres Format (166 × 114 ⅹ 8,7 Millimeter) bei gleicher Display-Größe (6 Zoll). Gegenüber dem altbekannten großen Bruder (der nun als „Kindle Keyboard“ zu finden ist) wurde der Speicherplatz auf zwei Gigabyte halbiert – was jedoch immer noch für rund 1.400 Bücher reicht.

Gerade Benutzer, die der englischen Sprache nicht ganz so mächtig sind, wird es erfreuen, dass der Kindle nun neben Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch auch Deutsch spricht. Zudem knackt der mit Wi-Fi ausgestattete Einsteiger-Kindle die 100-Euro-Grenze: Für 99 Euro ist er ab Mittwoch, den 12. Oktober 2011, erhältlich.

→ Produktseite mit mehr Informationen auf amazon.de

Abbildung: Amazon

28. September 2011
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Amazon stellt Kindle Fire vor – und startet Angriff auf Apple

Da ist er also, der lang ersehnte Angriff Amazons auf das iPad von Apple. Mit dem Kindle Fire schickt Amazon sein eigenes Tablet ins Rennen. Das Betriebssystem basiert auf Android, wurde jedoch stark angepasst. Auf Filme, Apps, Spiele, Musik und Webbrowsing konzentriert sich der mit einem farbigen 7 Zoll Multi-Touch-Display ausgestattete Kindle. Neben einem eigenen Webbrowser (“Amazon Silk“) bietet Amazon Speicherplatz in der Cloud.

Mit 8 Gigabyte Speicherplatz sowie etwas kleinerem Display tritt der Kindle Fire gegen das iPad (16–64 Gigabyte, 9,7 Zoll Display) an – dafür bringt der Kindle Fire mit 413 Gramm rund 200 Gramm weniger auf die Waage.

Zum Betrieb benötigt man keinen Computer. Wie schon beim Kindle kann man das Gerät sofort in den Betrieb nehmen; alles läuft über den Amazon-Account. Der Akku soll laut Amazon acht Stunden im Lesebetrieb halten und 7,5 beim Anschauen von Filmen.

Die deutlichste Ansage ist jedoch der Preis: Mit 199 US-Dollar liegt der Amazon Kindle Fire deutlich unter dem Tablet aus dem Hause Apple.

Die Auslieferung des Kindle Fire beginnt am Dienstag, den 15. November 2011 – vorerst nur in den Vereinigten Staaten. Ein möglicher Europa-Start ist derzeit nicht bekannt.

→ Produktseite mit mehr Informationen auf amazon.com

28. September 2011
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IKEA baut neues Billy-Regal – wegen E-Books

Die Schweden bringen im Oktober erstmals seit der Einführung des legendären Billy-Regals 1979 ein komplett neues Modell auf den Markt, das elf Zentimeter tiefer ist als bisher.

Leser kaufen immer mehr E-Books und stellen immer weniger analoge Bücher in den Schrank. IKEA reagiert nun und baut ein neues Billy-Regal, das nicht mehr perfekt auf Bücher zugeschnitten ist. Doch keine Sorge: Das traditionelle Billy-Regal bleibt auch weiterhin im Sortiment.

→ Artikel auf tz-online.de

20. September 2011
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Kommt der neue Amazon Kindle 4 am 8. Oktober?

Gerüchten zufolge erscheint der Amazon Kindle 4 am Samstag, den 8. Oktober 2011, in Frankreich – und somit auch in Europa und den USA. Quelle sei ein Radio-Interview eines französischen Kultursenders mit Arnaud Nourry, dem CEO von Hachette Livre.

→ Artikel auf the-ebook-reader.com

13. September 2011
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