Woher kommt der Preisunterschied zwischen dem $79 und dem 99 € Kindle?

Das fragt man sich durchaus, scheint das amazon.com-Modell doch genau dasselbe wie das amazon.de-Gerät zu sein. Umgerechnet kostet der billigste Kindle in den USA somit rund 58 Euro. Damit ist die europäische Version mehr als 40 Euro teurer. Zwar ist man es beispielsweise von Apple durchaus gewohnt, dass von US-Dollar zu Euro gerne mal eins zu eins umgerechnet wird, aber hier klaffen die Preise noch mehr auseinander.

Vergleicht man die verschiedenen Produktseiten, fällt aber auf, dass der amerikanische Kindle sogenannte „Special Offers“ anzeigt. Diese Werbeeinblendungen auf dem Home Screen sind vermutlich der Grund für den geringeren Preis. Amazon wirbt dort für eigene Sonderangebote. Zudem werden „Sponsored Screensavers“ eingesetzt, also Werbeanzeigen als Bildschirmschoner.

Schon den Kindle 3 gab es in den USA in einer werbesubventionierten, günstigeren Variante zu kaufen. Die Frage ist, warum Amazon nicht auch in Europa auf Werbesubventionierung setzt.

29. September 2011
2 Kommentare

» 2 Kommentare

  1. Kathrin
    29.09.2011

    Ich glaube nach wie vor, dass europäische Kunden der Werbung weitaus abgeneigter sind als die Amerikanischen. Dort wird man ja fast die gesamte Zeit über mit Werbung bombardiert und hier ist man da noch etwas empfindlicher. Vielleicht steckt das hinter der Entscheidung von Amazon, für Europa auf den werbefreien (und damit teureren) Kindle zu setzen.


  2. […] bereits angesprochene Preisunterschied des zwischen amerikanischem und europäischem Kindle 4 rechtfertigt sich anscheinend wirklich durch die eingeblendeten Werbeanzeigen beim amerikanischen […]

    Werbesubventionierter Kindle 4 lässt sich werbefrei kaufen » Kindle Kram – das Kindle Blog